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🚨 24 Stunden Zeit – wäre Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

20. Juli 2026 · Sören Claas Victor Lasch

🚨 24 Stunden Zeit – wäre Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) der Europäischen Union beginnt eine neue Ära der Cybersicherheit.

Hersteller von Produkten mit digitalen Komponenten müssen künftig aktiv ausgenutzte Schwachstellen und sicherheitsrelevante Vorfälle innerhalb von 24 Stunden an die zuständigen Behörden melden.

Was zunächst nach einer weiteren Regulierung für Softwarehersteller klingt, betrifft in Wirklichkeit deutlich mehr Unternehmen.

Denn der CRA ist kein Einzelprojekt.

Er ergänzt die NIS-2-Richtlinie, den Cyber Solidarity Act, den Digital Operational Resilience Act (DORA) und weitere europäische Sicherheitsvorgaben.

Das gemeinsame Ziel ist klar:

  • ➡️ Cybersicherheit soll nicht erst nach einem Angriff beginnen.
  • ➡️ Unternehmen sollen Risiken frühzeitig erkennen, dokumentieren und beherrschen.

⚠️ Das eigentliche Problem

Viele Unternehmen konzentrieren sich noch immer auf Firewalls, Virenscanner und Backups.

Diese Maßnahmen sind wichtig.

Sie reichen heute aber längst nicht mehr aus.

Die eigentliche Herausforderung beginnt nach einem Sicherheitsvorfall.

Wer erkennt den Vorfall überhaupt?

Wer bewertet die Auswirkungen?

Wer informiert Kunden, Behörden oder Geschäftspartner?

Wer entscheidet innerhalb weniger Stunden über das weitere Vorgehen?

Und vor allem:

Wer trägt dafür die Verantwortung?

👔 Cybersicherheit ist heute Chefsache

Mit NIS-2 wird genau diese Verantwortung deutlich verschärft.

Die Geschäftsleitung muss sich aktiv mit Informationssicherheit beschäftigen.

Dazu gehören unter anderem:

  • ✅ angemessenes Risikomanagement
  • ✅ technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen
  • ✅ Incident-Response-Prozesse
  • ✅ Business Continuity Management
  • ✅ Lieferkettenrisiken
  • ✅ regelmäßige Schulungen

Viele Geschäftsführer gehen noch immer davon aus, dass diese Themen vollständig an die IT-Abteilung oder einen externen Dienstleister delegiert werden können.

Genau das ist heute nicht mehr der Fall.

Die Verantwortung bleibt bei der Unternehmensleitung.

🛡️ Technologie allein schützt nicht

Die meisten Sicherheitsvorfälle entstehen nicht durch fehlende Technik.

Sie entstehen durch fehlende Prozesse.

Oder weil niemand weiß, was im Ernstfall zu tun ist.

Ein Angriff entwickelt sich innerhalb weniger Minuten.

Ein ungeübtes Unternehmen verliert dagegen oft Stunden oder sogar Tage.

Deshalb werden Schulungen immer wichtiger.

Nicht nur für Mitarbeitende.

Sondern ausdrücklich auch für Führungskräfte.

Denn Entscheidungen über Meldepflichten, Krisenkommunikation, Geschäftsbetrieb und Wiederanlauf müssen häufig innerhalb kürzester Zeit getroffen werden.

🚀 Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Die neuen europäischen Vorgaben zeigen deutlich:

Cybersicherheit wird zunehmend zu einem festen Bestandteil guter Unternehmensführung.

Wer sich erst nach einem Sicherheitsvorfall mit Verantwortlichkeiten, Meldewegen oder Notfallplänen beschäftigt, handelt meist zu spät.

Jetzt ist die richtige Zeit, um:

  • ✔️ bestehende Risiken zu bewerten,
  • ✔️ Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen,
  • ✔️ Verantwortlichkeiten eindeutig festzulegen,
  • ✔️ Notfallprozesse zu testen,
  • ✔️ Mitarbeitende und Führungskräfte zu sensibilisieren,
  • ✔️ und Informationssicherheit als festen Bestandteil der Unternehmensorganisation zu etablieren.

Bei One O Two unterstützen wir Unternehmen dabei, genau diese Anforderungen praxisnah umzusetzen – von der Risikoanalyse über Sicherheitsrichtlinien und Notfallmanagement bis hin zu Datenschutz, NIS-2-Readiness und praxisorientierten Awareness-Schulungen.

Denn echte Cyberresilienz entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt.

Sie entsteht durch Menschen, Prozesse und eine Organisation, die auf den Ernstfall vorbereitet ist.

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